Pètrus Åkkordéon

Pètrus Åkkordéon

Petrus Akkordeon studierte Kunst, nachdem er diverse andere Studien (Philosophie, Psychologie, Religionswissenschaften) abgebrochen hatte.

 

Er arbeitet im Spannungsfeld der Tier-Mensch Beziehungen, die in zahlreichen Ausstellungen und Buchpublikationen dokumentiert wurden. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt aber auch in dem Versuch der direkten Lyrikvermittlung. So entstanden nicht nur konventionelle Bücher, sondern Akkordeon las seine Texte auch in anrufbaren Telefonzellen oder verlor gezielt Briefumschläge mit seinen Zeichnungen und Gedichten im Stadtraum von Berlin, die von Passanten gefunden und betrachtet werden sollten. Petrus Akkordeon arbeitete mit anderen Künstlern (Georg Kakelbeck, Britta Clausnitzer, F. W. Bernstein, u. a.) direkt zusammen, so entstanden zahlreiche Gruppenarbeiten, bei denen sich die Individualexistenzen der Künstlerpersönlichkeiten in ein neues Werk vereinigten.

 

Nach Selbstaussagen des Künstlers geht es ihm weniger um sein fertiges Bild oder Gedicht, als um den Prozess des Schaffens und des Moments der Rezeption durch den zufälligen Betrachter.

Publikationen im mückenschweinverlag